Musiktipp der Woche: The Ettes

Der Musiktipp steht momentan unter keinem guten Stern. Letzte Woche war ich fast täglich auf einem anderen Konzert. Deshalb musste er leider ausfallen und diese Woche bin ich auch schon viel zu spät dran, weil ich mich erkältet habe. Doof das. Aber besser spät als nie.

Diesmal dabei: The Ettes! Wahnsinnig sympathische Band. Und Wahnsinnsstimme. Das hört man auf Platte gar nicht, aber beim Acoustic-Gig bei Michelle Records war ich schon schwer beeindruckt. Sonst gehen sie eher in Richtung Garagenrock mit Frauenstimme. Riot Rock nannte man das glaub ich in den 90ern. Egal. Macht auf jeden Fall Laune. Laune auf durchtanzte Nächte in stickigen Kellerclubs.

Im Herbst wollen sie wiederkommen. Wahrscheinlich zum Reeperbahnfestival. Bitte ins Molotow. Großartig wäre das. Bis dahin wird der Club sicher auch voll. Immerhin durften sie in Europa Kings of Leon supporten. Passt musikalisch wie Arsch auf Eimer. Oder um es mit Amazon-Worten zu sagen “Kunden, die diesen Artikel gekauftt haben …”

Und wie toll sind bitte die Namen der 3 Kailfornier? Coco, Jem und Poni. Könnte man fast einen Bandname draus basteln. Cocoponijem oder Cocojemponi. Naja vielleicht lieber doch nicht. Da klingt Johnossi doch irgendwie cooler. Zumindest nach einer Weile.

Hörtipps? Alle! Wirklich! Aber wenn es denn sein muss: “No Home”, “I Get Mine”, “Marathon”, “Dead and Gone”, … Einfach dort reinhören.

Und nun Album kaufen gehen! Das aktuelle Kind hört auf den Namen “Look At Life Again Soon” und gibt’s auch auf Vinyl. Eine EP (“Danger Is EP”) ist auch kürzlich erschienen.

Moment, Michelle Records? Ja, Fotos gibt’s auch: dort.

The Ettes live in Hamburg

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(C) 2006 - 2010 Doreen Reichmann. Alle Rechte beim Autor. Fremde Fotos sind namentlich gekennzeichnet.
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