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30 Dezember 2010 by Doreen

Ilha Do Mel & Paranaguá

Wo: Bus nach Florianopolis
Wann: 12.12. 16:16 Uhr
Wetter: unerträgliche 37°C im Schatten

Das Leben eines Reisenden ist nicht immer so einfach. Da wird man selbst am Sonntag um 7 Uhr von den Bauarbeitern nebenan geweckt. Die besitzen doch tatsächlich die Dreistigkeit direkt neben den Hostelzimmern so früh am Morgen Steine zu klopfen und dazu auch noch in bester Laune lautstark ein Liedchen zu pfeifen ;). Ich konnte schon die letzten Tage nicht ausschlafen, aber heute wars besonders hart, weil ich erst um 4 Uhr “nach Hause” kam. Denn selbst auf einer kleinen Insel wie die Ilha do Mel wird kräftig gefeiert. Und leider auch gearbeitet ;). Und als wäre das nicht schon schlimm genug, muss ich auch schon die Fähre um 10 Uhr nehmen, obwohl mein Bus erst um 16 Uhr fährt. Es gibt nur 3 Fähren pro Tag: 7:30, 10:00 und 17:00 Uhr. Heißt also viel Zeit in Paranaguá, die nächst größere Stadt an Land, vertrödeln.

Das kleine historische Stadtzentrum hab ich schon bei der Hinfahrt betrachten können, es gibt also nicht viel neues zu gucken. Bei so viel Bummelei bin ich auch erst um 22:30 Uhr in Florianopolis. Eher geht es nicht, denn es gibt nur eine Busverbindung am Tag, argh. Ihr seht also: mein Leben ist hart ;D. Nach 2-stündiger Fährüberfahrt schleppe ich mein Gepäck in der Affenhitze (wohlbemerkt 37°C im Schatten, wo doch hier nirgends Schatten ist) zum Busbahnhof, der zum Glück nur ca. 10 min entfernt ist. Den großen Rucksack geb ich dort auf, den kleinen behalt ich wegen der Wertsachen lieber bei mir. Das macht die Stadtbesichtigung aber nicht unbedingt erträglicher. Schon bald kommt ein ärmlicher Typ an mir vorbei und bittet um mein Wasser (bzw. ist in der Flasche leckerere Guaraná-Limonade), da er sehr durstig sei. Das paradoxe: vor mir läuft ein Brautpaar (ich glaub es ist aber kein echtes, sondern nur eine Fotosession), was von einem Kamerateam verfolgt wird. Einer mit einer Nikon D700, der 2. mit einer anderen teuren Cam (leider Modell nicht erkannt) und der 3. mit einer Videocam. Dagegen seh ich aus wie ein armer Schlucker ;). Da ich ja kein Unmensch bin geb ich ihm meine letzten Schluck Guaraná und begebe mich auf die Suche nach einem Supermarkt. Ich frage mich durch und am anderen Ende der Stadt finde ich auch tatsächlich einen riesigen Supermarkt (der zum Glück auch geöffnet hat, denn wir haben ja Sonntag). Dort kaufe ich auch gleich ein riesiges Stück Melone und Joghurt. Ja, den findet man hier selten. Und wenn dann nur sehr teuer und nur das süße Zeug. Der Joghurt wird nämlich importiert. Es gibt nur welchen von Danone. Offensichtlich sind die Brasilianer keine Joghurt-Esser ;). Ich schon und vermisse ihn ein wenig.

Paranaguá Paranaguá Paranaguá Paranaguá Paranaguá Paranaguá Paranaguá Paranaguá Paranaguá Paranaguá Paranaguá Paranaguá

Auf dem Rückweg treffe ich 2 Australier, die gerade mit dem Zug gekommen sind. Sonntags fährt er ja bis Paranaguá. Sie meinen aber ich hab nichts verpasst, das Stück Morretes – Paranaguá war nicht so spannend. Und auch bei ihnen im Zug saßen kaum Leute. Sie sind auf dem Weg zur Ilha do Mel und so zeig ich ihnen gleich den Hafen und versorg sie mit den notwendigen Infos. Wieder 2 Menschen glücklich gemacht, schön.

In der restlichen verbleibenden Stunde in Paranaguá widme ich mich meiner Melone. Es hat tatsächlich so lang gedauert, dieses Monstrum zu essen :D. Und endlich macht sich auch mal mein Campingbesteck nützlich. Wassermelone zu essen ist bei den Temperaturen auch das einzigst sinnvolle (gibt’s bei mir deshalb auch jeden Tag zum Frühstück). Ich konnte zuvor zwar einem Eis nicht widerstehen, aber das ist mir quasi schon in der Hand zerlaufen, so warm war es. Der Schweiß ronn nur so an mir herunter, auch beim nichts tun. Puh, so langsam freu ich mich auf die kühlen Temperaturen in Patagonien :D. Read More »

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28 Dezember 2010 by Doreen

Mit dem Zug von Curitiba nach Morretes

Ort: Morretes
Zeit: 07.12. 18:30 Uhr
Wetter: ca. 25° C, Regen

Und heute gings dann endlich mit der Eisenbahn nach Morretes. Eigentlich wollte ich ja bis Paranagua, aber bis Paranagua fährt die Bahn nur am Sonntag. Ich bin also wieder mal zur falschen Zeit am falschen Ort ;). Aber ist nicht schlimm, dachte ich, denn in meinem Reiseführer wird Morretes blumenreich beschrieben “Morretes, gegründet 1721, ist eine der schönsten Kolonialstädte im Süden Brasiliens. Weißgewasche Kolonialgebäude mit bunten Fensterrahmen überspannen den kieseligen Fluss und die Kirchturmspitzen ragen aus einem Meer von rot gedeckten Dächern und einer Kulisse aus bewaldeten Hügeln hervor.” Fein, klingt wie ein 2. Paraty, hin da.

Also heut morgen in aller Früh (um 8 ging der Zug, um 6:30 Uhr aufstehen, bäh, ich bin doch im Urlaub) zum Bahnhof. Ich hab die Economy-Klasse gewählt, kostet 39 Real, etwa 17 Euro, dennn die Touristenklasse oder gar Luxusklasse (270 Real, 120 Euro) ist nix für das Backpackerbudget. Und wenn man den Zug so betrachtet weiß man auch nicht wofür soviel Geld ausgeben. Ok, die Sitze sind etwas bequemer und man bekommt einen Snack, aber rechtfertigt keinesfalls den Preis. Ich also Holz-bzw. Plastikklasse. In meinem Wagon sitzen noch etwa 10 andere Fahrgäste, somit herrscht quasi freie Platzwahl (eigentlich bucht man immer einen festen Sitzplatz, auch in den Bussen), fein. Die Anzahl der Fahrgäste sagt schon alles: es ist ein Touristenzug, in Brasilien fährt man eben Bus, bzw. in ganz Südamerika, die wenigen Bahnstrecken sind ein Überbleibsel der europäischen Einwanderer, hat sich aber nie wirklich durchgesetzt. Die Bahnstrecke Curitiba – Paranagua wurde im 19. Jahrhundert gebaut. Um 8:15 Uhr tuckern wir unter lautem Getöse los.

die etwas besseren Plätze die billigen Plätze ;) Mit dem Zug nach Morretes Mit dem Zug nach Morretes Staudamm Staudamm Mit dem Zug nach Morretes Wasserfall ... Mit dem Zug nach Morretes Mit dem Zug nach Morretes Mit dem Zug nach Morretes über diese Brücke sind wir gefahren Mit dem Zug nach Morretes Mit dem Zug nach Morretes Read More »

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16 Dezember 2010 by Doreen

Endlich Fotoupdate!

So, bevor ich gleich in den Nachtbus nach Foz do Iguacu steige, hier endlich die Fotos von der Ilha Grande. Ich hab sie auch in die Artikel implementiert zusammen mit 2 Videos. Schaut also auch mal dort hinein.

No 1 – No 2 – No 3

Die zu Paraty hab ich auch vor ein paar Tagen nachgetragen, siehe hier. Und gerade eben noch 2 Videos dazugepackt. Schaut also auch dort noch einmal hinein :).

Viel Spaß beim gucken, ich muss los!

PS: Die nächsten Updates folgen, sobald ich mal wieder etwas Luft habe :).

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11 Dezember 2010 by Doreen

Curitiba

Ort: Morretes
Zeit: 07.12. 13:51 Uhr
Wetter: ca. 30° C

Am frühen Abend vor 2 Tagen bin ich dann auch endlich in Curitiba angekommen. Eigentlich wollte ich dort Guilherme besuchen (der junge Mann, den ich in Teresópolis getroffen habe), aber der verweilt gerade für ein paar Prüfungen in Minas Gerais. Schade. Da die örtliche Jugendherberge ausgesprochen schlechte Kritiken hat (dagegen hatte die in Sao Paulo noch gute Kritiken, ich wollte also nicht austesten wie schlechter es noch geht …) und es keine weiteren Hostels gibt (nur eines weit außerhalb), wollte ich zum ersten Mal Couchsurfing ausprobieren. Jenes Portal, wo liebe Menschen ihre Couch, Bett oder Matratze anbieten für ein bisschen kulturellen Austausch oder in der Hoffnung selbst mal ein Couchsurfing-Angebot nutzen zu können. Ich hatte in Hamburg selbst auch meine Matratze angeboten, aber mit der wollte keiner Vorlieb nehmen ;). In Curitiba hatte es aber endlich geklappt.

Es ist nämlich gar nicht so einfach, etwas passendes zu finden, denn wenn man unter der Woche sucht, müssen viele Leute arbeiten und wollen entweder gar niemanden beherbergen oder sind erst am Abend zurück und ich oft schon am Nachmittag da. Außerdem weiß ich immer erst kurzfristig wann ich wo bin und das ist natürlich manchem zu kurzfristig oder sie lesen die Nachricht erst ein paar Tage später. In Curitiba hat es aber wie gesagt geklappt und so schlug ich bei Pedro auf. Der kam erst sehr spät am Abend vom Familienbesuch zurück, aber ein Freund und Kollege (sorry Namen kann ich leider nicht schreiben, der war zu kompliziert für deutsche Ohren :D) öffnete mir die Tür. Bzw. erst musste ich am Portier vorbei. So etwas gibt es hier bei den meisten besseren Wohnungen. Der funkte kurz nach oben, ob es ok sei dass ich komme, und ich durfte passieren.
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11 Dezember 2010 by Doreen

Sao Paulo

Ort: Bus nach Curitiba
Zeit: 05.12. 11:45 Uhr
Wetter: bewölkt bei 30 °C

Heute ist nicht mein Tag. Erst kann ich mein Netbook nicht mehr starten, Bluescreen und ich befürchte schon das schlimmste (wenigstens hab ich ein aktuelles Backup meiner Fotos und die wichtigsten Daten, aber trotzdem wären einige neuere Daten verloren), aber ich habs dann doch noch hinbekommen. Und dann bekomme ich die Toilettentür im Bus nicht mehr auf. Es ist verdammt dunkel, heiß und irgendwas klemmt. Da machte sich schon leichte Panik breit, als es dann nach ein paar Minuten doch noch ging. Nun sitz ich hier und verdaue die beiden Schocks ;). Wo ist der Caipirinha wenn man ihn braucht?

Die Pechsträhne muss an Sao Paulo liegen, denn die Stadt ist einfach nicht meine. Groß (die größte Stadt Südamerikas mit knapp 20 Mio Einwohnern), laut und nicht sehr ansehlich. Es gibt nicht mal irgendwelche Sehenswürdigkeiten, nur hässliche alte Hochhäuser. Also alles was ich bisher gehört und erwartet habe, ist auch tatsächlich so eingetroffen.

der Verkehr in Sao Paulo

Dazu hatte ich noch das schlechteste und teuerste Hostel auf meiner bisherigen Reise (für Sao Paulo aber dennoch ein ganz billiges). Es war vor Ort auch noch teurer als online. Genau wie die Busfahrt. Die kostet eigentlich 62 Real, die Dame wollte aber 68 von mir, obwohl auf dem Ticket auch nur 62 stehen. Das versteh wer will. Aber zurück zum Hostel. Das hatte Jugendherbergsstyle. Die Matratzen abwaschbar und man musste sie selbst beziehen (ist mir hier bisher noch nicht passiert), kein schöner Gemeinschaftsraum/-platz, alles ziemlich unpersönlich und das Frühstück war auch das schlechteste meiner bisherigen Reise (aber es geht sicher noch schlechter ;)), vielleicht sind die bisherigen Hostels aber auch nur überdurchschnittlich gut gewesen, denn dort stimmte wirklich alles. Immerhin war es sauber und die Angestellten hilfsbereit. Zum länger verweilen lud es aber eben nicht ein. Der einzige Pluspunkt gegenüber anderen Hostels war, dass man direkt mit der Metro hinkommt, ohne umsteigen, ohne Bus, sehr praktisch wenn man eh nur kurz bleiben will. Nur ca. 500 m laufen muss man noch (und das leider mit einem Hang). Read More »

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5 Dezember 2010 by Doreen

Paraty

Ort: Bus nach Sao Paulo
Zeit: 03.12. 08:36 Uhr, also viel zu früh
Wetter: sonnig und schon jetzt zu warm, im Bus läuft die Klimaanlage aber auf Hochtouren, sodass ich hier mit Pulli sitze

Die Nacht war mal wieder viel zu kurz. Ich hab hier in Brasilien noch keine Nacht durchschlafen können, entweder weil mich die Mückenbiester auf Trab halten (z. B. in dem sie über meinem Kopf kreisen “ssss, ssss”) oder wegen der Hitze, oder weil irgendwer meint Krach machen zu müssen, oder weil ich die vielen Eindrücke verarbeiten muss. Ich hoffe, das bessert sich bald mal, denn ein wenig Schlaf tut dem Körper doch ganz gut ;). Dabei hatte ich in Paraty beste Voraussetzungen für einen erholsamen Schlaf (und ich hatte auch in der Tat besser geschlafen), denn ich hatte zum ersten Mal eine bequeme Matratze, die nicht schon völlig durchgelegen ist (mit einer Kuhle in der Mitte) und somit Rückenschmerzen verursacht. Ich hatte sogar ein Doppelbett, was in Mehrbettzimmern eigentlich überhaupt nicht üblich ist. Normalerweise hat man Stockbetten (2- oder sogar 3-stöckig) mit niedriger Decke, so dass man wenn man nicht oben liegt nicht aufrecht sitzen kann. Eine Leiter ist bei den zweistöckigen Betten auch nicht selbstverständlich. Ein Doppelbett nur für mich alleine war also schon ein verdammter Luxus :).

Das Hostel selbst war auch super. Heißt Casa do Rio oder auch Paraty Hostel und gehört dem Internationalen Jugendherbergsverein an. Ist direkt am Fluss gelegen (wie der Name schon verrät, mein Zimmer war sogar ebenfalls direkt am Fluss), aber auch sehr zentral, nur 3 min bis zum Busbahnhof (hab vorhin extra auf die Uhr geschaut ;)), hat einen großen Pool, einen superschönen Garten, wo man auch direkt frühstückt (endlich gabs mal nicht nur Käse und Schinken, sondern auch verschiedene Sorten Marmelade!) und die Abende verbringt (mit Caipi for free :D) und nette Hostelmitarbeiter. Zwei davon haben mir auch ein wenig Portugiesischunterricht gegeben. Mal schauen obs geholfen hat :D. Aber das, was ein Hostel ausmacht, sind die Gäste und die waren ebenfalls fantastisch. Das Zimmer teilte ich mir mit 2 Schwedinnen (nein, nicht die von der Ilha Grande), außerdem war da noch ein Niederländer, ein Kanadier, ein Italiener, eine Französin und ein Deutscher. Der Italiener ist Koch und zauberte jeden Abend für etwa 10 Real ein leckeres Essen. An den Kochservice gewöhne ich mich langsam :D.

Hostel-Steg in Paraty Hostel-Steg in Paraty my hostel in Paraty Hostel in Paraty Hostel in Paraty Hostel in Paraty

Paraty (auch Parati gschrieben) ist ein kleines, beschauliches Städtchen an der Costa Verde, angeblich so groß wie Saalfeld, aber das kann ich nicht ganz glauben. Es verkehrt innerorts nicht mal ein Bus weil alles so nah beieinander liegt, nur außerorts zu den größeren Städten oder umliegenden Dörfern/Stränden. Das besondere an Paraty ist das historische Zentrum. Alte, weiße Kolonialbauten aus dem 17. Jahrhundert, wo sich Restaurants, Kunstgalerien und Souvenierläden (mit teils hübschem Kunsthandwerk) angesiedelt haben. Bis vor ein paar Jahren wurde auch direkt in den Gassen allerhand Kunst verkauft, bis dies verboten wurde.
Bis 1954 konnte Paraty nur auf dem Seeweg erreicht werden. Seit etwa dieser Zeit wurde die Altstadt auch unter Denkmalschutz gestellt und so darf dort kein Auto verkehren, nur Pferdekutschen, was dem Ganzen nochmal einen historischen Touch verleiht.

Historisches Zentrum in Paraty Historisches Zentrum in Paraty Historisches Zentrum in Paraty Historisches Zentrum in Paraty Historisches Zentrum in Paraty Historisches Zentrum in Paraty Historisches Zentrum in Paraty Historisches Zentrum in Paraty Capela de N. Sra. das Dores in Paraty Historisches Zentrum in Paraty Historisches Zentrum in Paraty Historisches Zentrum in Paraty Historisches Zentrum in Paraty

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5 Dezember 2010 by Doreen

Bye Ilha Grande

Ort: Paraty
Zeit: 29.11., 18:35 Uhr
Wetter: heiß ca. 36°C

4 h Schlaf sind defintiv zu wenig. Dafür war der gestrige Abend einfach wunderbar. Ich war mit Meike, meiner Zimmergenossin aus Den Haag ein wenig feiern. Eingeläutet wurde der Abend durch ein Geburtstagsständchen und Kuchen von der Hostelmama Christina für einen anderen Hostelgast. Der Kuchen war sehr lecker :D. Und da die Caipis im Hostel billig sind (remember: 3 Real) bestellten Meike, 2 weitere Niederländer und ich nach dem Abendessen (und dem Kuchen ;)) gleich mal eine Runde. Das tolle aber war: es gab kostenlosen Refill. Also wurden es eher 3 oder 4 Caipis. Unschlagbares Preis-Leistungsverhältnis. Dann gings weiter ins Che Legarto und als da nicht mehr viel los war ins Cafe del Mar, was von einem Deutschen (Martin) geführt wird. Dort trafen wir 2 Däninnen, die gerade ihre Reise beenden. Entweder man trifft hier Leute, die am Anfang ihrer Reise stehen oder am Ende. Oder 3-Wochen-Urlauber wie Meike. War jedenfalls ein lustiger und interessanter Abend (mit Ausführungen zur portugiesischen Sprache usw.) und so fiel der Abschied von der Insel noch schwerer als er eh schon ist.

Vom gestrigen Tag hab ich aber nicht nur Augenringe als Andenken, sondern auch einen hübschen Sonnenbrand auf Schultern und Rücken. Jap, ich hab mich eingecremt, aber Bootfahren ist gefährlich. So bin ich jetzt an den wichtigsten Stellen für einen Backpacker gezeichnet: den Füßen und dem Rücken. Der Sonnenbrand an den Füßen ist zwar schon gut abgeklungen, aber die Mosquitos taten ihr übriges. Das ist besonders fies mit Wanderschuhen, aber da muss ich durch. Die Biester haben mich sogar an der Fußsohle erwischt. Und ja, ich hab Insektenschutzmittel benutzt, aber darüber lachen die Biester offensichtlich nur. Dabei hab ich extra für teuer Geld ein lokales Produkt gekauft, weil man ja sagt dass die besser wirken, nix da. Die Mosquitos zeigten sich gänzlich unbeeindruckt. Die Viecher stehen offensichtlich auf europäisches Blut, denn ich habe Brasilianische Beine begutachtet und keinen einzigen Stich entdecken können. Rassistisch sind die Mosquitos hier als auch noch.

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26 November 2010 by Doreen

Das Leben ist schön

Ort: Ilha Grande, Overnativa Green Hostel
Zeit: 25.11. 20:05
Wetter: im Moment 22 °C, tagsüber sogar mal sonnig, dann wolkig, dann Regen (kein Tag ohne Regen bisher, Regenwald eben)

Ich betrachte mein Füße. Zu den vielen Mückenstichen gesellte sich heut noch ein saftiger Sonnenbrand und macht mich etwas bewegungsunfähig. Wegen dem Sand konnte ich mich an den Füßen nicht eincremen und das rächt sich nun. Ich hatte heut den ersten Faulenztag auf meiner Reise und es wurde auch mal Zeit nach all den anstrengenden Tagen, die ich per pedes zurückgelegt habe.
Ok, nicht 100%ig faulenzend, begonnen hatte ich den Tag Kajakfahrend mit Javier, einem Spanier, der in London lebt. Aber dann war es zu heiß für sämtliche Aktionen, also begaben wir uns mit einem Buch bewaffnet an den Strand.

Eigentlich wollten wir schnorcheln gehen, aber man wird als Brillenträger ganz schön diskriminiert, beides zusammen funktioniert nämlich nicht. Schade, dann wird das auch nichts mit dem Tauchen. Immerhin haben wir auf unserer Kajaktour eine Schildkröte auf dem Meeresgrund gesehn. Das Wasser ist hier so klar, dass man bis zum Grund schauen kann.

Ilha Grande: Doreen @ Kayak Ilha Grande: Palmas Ilha Grande: Palmas Ilha Grande: Palmas Ilha Grande: Palmas Ilha Grande: Palmas Ilha Grande: Palmas Ilha Grande: Palmas Ilha Grande: Palmas Ilha Grande: Palmas Ilha Grande: Palmas Ilha Grande: Palmas Ilha Grande: Palmas

Den Tag ließ ich Kokosnuss-schlürfend in einem Liegestuhl fast ganz allein am Strand ausklingen. Ja, es geht mir noch immer gut :D. BTW: In Rio hatte ich ja zum ersten Mal eine Kokosnuss probiert (die werden dort alle paar Meter am Strand oder See verkauft, für 3 Real, hier Inselaufschlag, also 4 Real, umgerechnet knapp 2 Euro) und war überrascht über den Geschmack. Da ist keine Kokosmilch drin, sondern süßliches Wasser. Das ganze nennt sich dann Coco Gelado (zu deutsch “eiskalte Kokosnuss”) und ist ziemlich erfrischend und lecker. Read More »

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DoreenBorn 1982 in Saalfeld, Germany | lived one year in Patagonia | currently living in Hamburg | travelled through South America | addicted to music and concerts | loves dark chocolate, Argentinean wine, her bike and of course Photography!
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