Musiktipp der Woche: The Onlookers

Zeit wirds, ich weiß. Diese Woche bin ich über eine Band gestolpert, die gerade mal ein paar Demos aufgenommen hat (ok, eine 7″ gibt’s auch schon) und dazu noch unglaublich jung sind. The Onlookers heißen sie, kommen aus England (hey, wen wundert’s) und machen schönen Indieschrammelrock (oder so ähnlich).

Highlights: “Canterbury Tales” (dies ist auch die vor 2 Wochen in UK erschienene 7″-Single) und “Pure Magik”

Viel hab ich noch nicht in Erfahrung bringen können. Also hört einfach mal rein!


Foto: Same Seager, via myspace

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Musiktipp der Woche: Bombay Bicycle Club

Mal wieder eine Band, die ich zunächst toll fand, aber dann wieder aus den Augen verloren hatte. Entdeckt irgendwann letztes Jahr und dann vor ein paar Wochen die Bestätigung fürs Highfield *jubel*.

Bombay Bicycle Club machen klassischen Indie-Pop und kommen von der Insel, wie soll’s auch anders sein. Musikalisch erfinden sie die Welt zwar nicht neu, aber ihre Nummern klingen wunderbar frisch und tanzbar. „Evening Morning“ ist gar eine kleine Hymne für mich. Der Song steigert sich so schön. Gesanglich und musikalisch erinnert der Song sogar ein bisschen an die Editors oder Interpol, wenn auch etwas poppiger.

Weitere Highlights: „Always Like This“, „Open House“, „Pedestal“ uvm.

Das Set beim Highfield dauerte leider nur 20 min, war dafür aber umso toller. Meine absolute Empfehlung an euch :) !

Also wer auf Bands alá The Kooks, The Cribs, The Films, The Pigeon Detectives oder die Wombats steht, sollte hier mal reinhören.

Ein Album „I Had The Blues But I Shook Them Loose“ ist im Juli erschienen. Außerdem gibt es ein paar schöne Singles und EPs (z.B. “Dust on the Ground” oder “The Boy I Used To Be”).

Bombay Bicycle Club @ Highfield Festival 2009
Bombay Bicycle Club beim Highfield 2009

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Musiktipp der Woche: Mystery Jets

Endlich mal wieder Zeit für einen Musiktipp. Wenn auch kein Geheimtipp mehr.

Die Mystery Jets höre ich im Moment rauf und runter, dabei hatte es ein wenig Zeit gebraucht, bis ich den Ohrwurmcharakter erkannt habe.

Sie kommen von der Insel – woher auch sonst -, genauer gesagt aus London, sind seit 2003 aktiv und haben bisher ein paar EPs und 2 Alben veröffentlicht: „Making Dens“ von 2006 (produziert von James Ford) und „Twenty One“ von 2008. 2005 hatte ich im Zuge der Indie-Pop-Welle aus England mal in ein paar Demos reingehört, diese begeisterten mich aber nicht so wie andere Bands (etwa die Arctic Monkeys oder Bloc Party). Die Demos und frühen EPs sind aber auch sehr schwach. Von da an verlor ich sie etwas aus den Augen, bis ich „Twenty One“ kürzlich wieder entdeckte …

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Musiktipp der Woche: Black Taxxi

Indiebands aus Hamburg  – meinem jetzigen Wohnort – kennt man ja: Kettcar, Tomte, Olli Schulz und der Hund Marie, Home of The Lame, Gisbert zu Knyphausen, Die Sterne, Tocotronic, etc pp. Gleich mehrere Indielabels tummeln sich in Hamburg, die prominentesten Vertreter sind GHVC, Audiolith und Tapete Records. Aber Indiebands aus meiner Heimat, Thüringen? Da muss man schon sehr lange graben. Thüringen ist DIE Hochburg des Hardcores (z. B. Maroon aus Nordhausen oder Heaven Shall Burn aus meiner Heimatstadt Saalfeld),  Electronic (z. B. Northern Lite aus Erfurt, siehe auch das Sonne Mond und Sterne-Festival an der Bleilochtalsperre), oder auch der zahlreichen Coverbands, die regelmäßig durch die Dörfer tingeln. Wo schon das Highfield als Indie-Festival bezeichnet wird, wo doch hauptsächlich Nicht-Indies auftreten.

Ein Wunder, dass ich da überhaupt auf den richtigen Weg gekommen bin und nicht wie viele andere in Großraumdiskos versackt bin ;) . Und welch Wunder, dass es eine so britisch/amerikanisch klingende Band wie BLACK TAXXI aus einem Kaff wie Neuhaus am Rennsteig gibt. Sprich: aus dem tiefsten Wald, da wo man im Sommer wandern geht und im Winter Ski fährt. Beruf: Glasbläser, sonst gibt’s da nichts. Außer die schon erwähnten fragwürdigen Coverbands, die die Charts einmal rauf und runter covern und nicht selten 6 Stunden am Abend spielen.

Nicht so verwunderlich ist daher, dass der Sänger gar nicht aus Thüringen stammt, sondern Amerikaner ist. Genau wie der Drummer. Bisher haben sie nur ein paar Demos aufgenommen und sind auch noch nicht viel rumgekommen. Macht nix, dafür klingen die Songs schon verdammt gut. Musikalisch bewegen sie sich irgendwo zwischen Indie und Garage. Schöne schrammlige Gitarren, teilweise dahin gerotzter Gesang. Jetzt noch ein besseres Aufnahmestudio und ab dafür! Oder einfach so lassen und es Authenzität nennen ;) .

Dafür dass sie erst einige wenige Gigs gespielt haben, haben sie schon beachtlichen Erfolg. Sie stehen jetzt im Bundesfinale des Local Vision Band Contest. Den “Soundcheck” konnten sie auch schon für sich gewinnen. Klingt nach einer verheißungsvollen Zukunft. Also wer am 1. August noch nichts vor hat, sollte beim Finale des Local Vision Band Contest in Berlin vorbeischauen. Alle anderen zumindest auf Myspace :) .

Anspieltipps: “Caroline”; “Ready Set Go” [später umbenannt in "Confetti and Gold"]
Für Fans von Blood Red Shoes, The Strokes, The Von Bondies

PS: Coverbands soll es hier wohl auch geben. „Fleisch ist mein Gemüse“ von Heinz Strunk zeugt davon. Ein bisschen beruhigend. Trotzdem: Bitte mehr Black Taxxis aus Thüringen! Und nicht so viele Polarkreis 18 oder Silbermonds aus Sachsen ;) .

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Musiktipp der Woche: Winslow Leach

Diese Woche mal wieder ein ungesignter Act. Der letzte ist ja schon eine Weile her. Und eine Weile her ist auch, dass ich durch Myspace auf eine gute Band aufmerkam geworden bin. Von Zeit zu Zeit höre ich in die Freundesanfragen rein – immer mit der Hoffnung eine Perle zu finden. Von 100 gefällt mir etwa eine … Winslow Leach war so eine.

Schon mal spanischen Indie gehört? Ich auch eher selten. Aber die Jungs kommen aus Madrid, was ich schon mal sehr sympathisch finde :D . Me gusta España! Die Cleveren unter euch haben das auch schon an meiner Webadresse erkannt ;) . Also bitte mehr davon! Dover sind auch nicht mehr das was sie mal waren und sonst fallen mir nur Ska-P von den bekannteren Bands ein …

Viel über die Band erzählen kann ich leider auch nicht. Google hat nicht viel ausgespuckt und die Myspace-Seite verrät auch nur das Nötigste.

Anspieltipps? Alle bei Myspace :D . Mehr kenn ich leider auch nicht. Aber besonders hat es mir “Zoo” angetan.

Jetzt kann man nur hoffen, dass die Jungs einen Plattenvertrag finden und auch mal in Deutschland touren …

Bild: via Myspace

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Musiktipp der Woche: Elbow

Wer so spät dran ist, sollte mit etwas Fettem um die Ecke kommen … Deshalb diese Woche: Elbow! Eigentlich passen sie nicht wirklich in diese Kategorie, sind sie doch schon relativ bekannt. Aber wer weiß, vielleicht kennt sie der ein oder andere doch noch nicht. Mir ist diese Woche wieder einmal bewusst geworden, wie großartig diese Band doch ist.

Kennt ihr das: ihr kennt eine Band schon ewig, habt sie hin und wieder gehört, wisst eigentlich dass sie gut ist, aber dann hört man sie wieder und denkt “die sind noch viel besser, die sollte ich öfter hören” :D . So einen Moment hatte ich erst kürzlich mit We Are Scientists und jetzt eben mit Elbow.

Die Herren kommen aus Manchester, haben schon 4 Studioalben veröffentlicht (meine Favoriten sind “Asleep In The Back” von 2001 und “The Seldom Seen Kid” von 2008) und die Musik könnte man am ehesten als Indie Pop bezeichnen. Mit allen Spielereien, die der Computer und die Effektgeräte so hergeben. High End Indie Pop sozusagen :D . Auf jeden Fall schön entspannend nach einem langen und anstrengenden Arbeitstag. Augen schließen und genießen. Perfekt für die U-Bahn.

Anspieltipps “Any Day Now”, “Red”, “Little Beast” (alle von “Asleep …”), “The Bones Of You”, “Grounds For Divorce”, “Weather To Fly” und “One Day Like This” (alle von “The Seldom …”). Leider haben Elbow beim Konzert vergangenen November in Hamburg nicht meine Lieblingssongs vom 1. Album gespielt. Toll war das Konzert trotzdem. Die Stimmung atemberaubend, die Band gut aufgelegt und super sympathisch. Ich sag nur “Es gibt ein Loch in der Nachbarschaft …”. Ich hoffe auf ein baldiges Wiedersehen!

Also wenn ihr Bands wie Portishead, Death Cab For Cutie, The National (wegen der traurigen Songs von Elbow) oder auch Sigur Rós mögt, dann hört mal rein. Wenn nicht, dann trotzdem :D !

Elbow live in Hamburg

Elbow live in Hamburg, 08.11.08

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Musiktipp der Woche: Sebastien Grainger & The Mountains

Letztens auf meinem MP3-Player wiederentdeckt: Sebastien Grainger! Wer? Na der andere Typ von den nicht mehr existierenden Death Above from 1979! Der eine, Sänger Jesse F. Keeler, startete mit MSTRKRFT durch (nicht mein Fall) und Schlagzeuger Sebastien mit etwas Verspätung nun mit seinen Mountains. Vielleicht kennt ihr ja noch den 1979-Song “Blood on your hands”. Wenn nicht, auch nicht so schlimm, find ich doch Sebastien solo sogar noch besser. Hat man auch selten. Aber das Album ist so wunderbar tanzbar. Herrlich, das. Sehr dynamisch, fette Gitarren. Nicht so zuckersüß wie das die Briten handhaben.

Also ich will jetzt nicht über die Briten lästern, ich lieb euch doch alle! Aber ein bisschen Abwechslung tut im Indie-Haushalt ja auch mal gut ;) . “American Names” hat sogar ein bisschen was von den Killers. Der Kontinent stimmt schon mal. Der Herr Grainger kommt aus Kanada. Und findet leider auch nicht so häufig den Weg nach Europa. Und als er ihn dieses Jahr im Februar nach Hamburg fand, war ich verhindert. Und das auch noch im geliebten Molotow! Nun warte ich auf eine 2. Chance und freu mich über die Wiederentdeckung.

Bei so viel neuer und alter Musik geht leider auch hin und wieder manche Perle unter. Wie einst auch einmal The National und The Sounds. Schlimm sowas. Zum Glück schnell wiederentdeckt und seitdem heiß geliebt. Mal sehen, ob Sebastien Grainger auch so ein Dauerbrenner wird!

Anspieltipps: “(Are There) Ways to Come Home”, “I Hate My Friends”, “Love Can Be So Mean”, “Who Do We Care For?”

Foto: via Myspace

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Musiktipp der Woche: The Ettes

Der Musiktipp steht momentan unter keinem guten Stern. Letzte Woche war ich fast täglich auf einem anderen Konzert. Deshalb musste er leider ausfallen und diese Woche bin ich auch schon viel zu spät dran, weil ich mich erkältet habe. Doof das. Aber besser spät als nie.

Diesmal dabei: The Ettes! Wahnsinnig sympathische Band. Und Wahnsinnsstimme. Das hört man auf Platte gar nicht, aber beim Acoustic-Gig bei Michelle Records war ich schon schwer beeindruckt. Sonst gehen sie eher in Richtung Garagenrock mit Frauenstimme. Riot Rock nannte man das glaub ich in den 90ern. Egal. Macht auf jeden Fall Laune. Laune auf durchtanzte Nächte in stickigen Kellerclubs.

Im Herbst wollen sie wiederkommen. Wahrscheinlich zum Reeperbahnfestival. Bitte ins Molotow. Großartig wäre das. Bis dahin wird der Club sicher auch voll. Immerhin durften sie in Europa Kings of Leon supporten. Passt musikalisch wie Arsch auf Eimer. Oder um es mit Amazon-Worten zu sagen “Kunden, die diesen Artikel gekauftt haben …”

Und wie toll sind bitte die Namen der 3 Kailfornier? Coco, Jem und Poni. Könnte man fast einen Bandname draus basteln. Cocoponijem oder Cocojemponi. Naja vielleicht lieber doch nicht. Da klingt Johnossi doch irgendwie cooler. Zumindest nach einer Weile.

Hörtipps? Alle! Wirklich! Aber wenn es denn sein muss: “No Home”, “I Get Mine”, “Marathon”, “Dead and Gone”, … Einfach dort reinhören.

Und nun Album kaufen gehen! Das aktuelle Kind hört auf den Namen “Look At Life Again Soon” und gibt’s auch auf Vinyl. Eine EP (”Danger Is EP”) ist auch kürzlich erschienen.

Moment, Michelle Records? Ja, Fotos gibt’s auch: dort.

The Ettes live in Hamburg

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Musiktipp der Woche: Miyagi

Ihr sucht noch nach eurem neuen Indie-Lieblingssong zu dem tollen, frühlingshaften Wetter da draußen?

Meine Empfehlung lautet MIYAGI! “Whatever 2.0″ ist zwar kein brandneuer Song, aber dafür kann ich euch versprechen, dass das Haltbarkeitsdatum nicht binnen eines Monats überschritten ist. Ich zitiere Christian, der gerade neben mir sitzt und eben meinte “Du hörst doch schon wieder dieses Lied!”.

Auch die anderen Songs wie “”Shoot Shoot” oder “How To Do It”: Tolle, catchy Melodien, wie geschaffen für den Indie-Dancefloor. Die Jungs aus Münster, die verdächtig nach der benachbarten Insel klingen, sind bei Richard Mohlmann Records (das Label von Dennis Scheider von Muff Potter) unter Vertrag, was an und für sich ja schon ein Qualitätsmerkmal ist. Immerhin hat Dennis schon die unglaublich tollen Ghost Of Tom Joad aufgespürt.

Ein Album haben sie auch schon draußen. Es hört auf den Titel “Hydraulic Son” und gehört gekauft. Wer es lieber elektronischer mag, dem sei die EP “How To Do It” empfohlen. Dort haben befreundete Künstler wie Dennis Becker (Tomte) ihre Songs durch den Electro-Fleischwolf gedreht.

Für die Hamburger Leser: Miyagi spielen am 02.07. beim Campus Open Air for free. Hin da! Für alle anderen: weitere Termine dort.

Miyagi – Whatever 2.0

weitere Songs zum Reinhören: myspace

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Musiktipp der Woche: The Joy Formidable

Da aufgrund meines Londontrips die letzten beiden Musiktipps ausfallen mussten (sorry, aber habs echt nicht gepackt), bring ich euch ein Highlight vom Camden Crawl mit: The Joy Formidable!

Die Briten erinnern ein wenig an die Blood Red Shoes oder 80er Indie alá Pixies oder Sonic Youth in poppig. In England durften sie schon die Howling Bells supporten.

Anspieltipps: “Cradle”, “Austere”, “Whirring”. Unbedingt reinhören. Wenn die nicht groß werden, dann weiß ich auch nicht.

Foto: Toby Hudson via myspace

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