Was für eine beschissene Fotoausbeute diese Woche. Manche Tage fragt man sich echt, warum man überhaupt akkreditiert wird, wenn man dann Bedingungen vorfindet, die anschauliche Konzertfotos unmöglich macht. Bestes Beispiel: heute Biffy Clyro.
Doch von vorn: Die Ansage war 19 Uhr Einlass, 20 Uhr Vorband (People In Planes), 21 Uhr Biffy Clyro Stagetime. Typisch für ein Samstag-Abend Konzert. Ich war eh schon spät dran als ich mich 19:35 aufmachte. Aber man hat ja noch andere Hobbies als sich in Konzerthallen die Füße in den Bauch zu stehen und vermeidet lange Wartezeiten. Deshalb die knappe Kalkulation und irgendwann muss man ja auch mal was essen ;). Dann der erste Frust: die Bahn verspätet sich um 5 min meldet die Durchsagetante. Na super, somit meine Anschluss-S-Bahn weg, ich werde mich also um weitere 10 min verspäten. Um 20:20 war ich dann endlich am Grünspan. Eigentlich rechtzeitig um noch etwas von der Vorband mitzubekommen und sich langsam durchzukämpfen. Doch was höre ich da? Biffy spielen schon. Waaah. Zwar erst der erste Song (ausgerechnet mein Lieblingssong vom aktuellen Album, nämlich “That Golden Rule”), aber ich musste mich ja noch durchkämpfen und habe wie immer nur 3 Songs lang Zeit zum fotografieren.
Da das Haus ausverkauft war, ist das auch kein leichtes. Trotz höflichen Fragens und dem Hinweis dass man doch nur zum Fotografieren vor wolle gab es wieder Typen, die einen partout nicht durchlassen wollten. Zu Beginn des 2. Songs habe ich es dann endlich geschafft. Reicht theoretisch um noch ein paar gute Fotos zu schießen. Aber nix da. Der Lichtmann hat es nicht gut mit uns gemeint. Es war zu 98% stockduster auf der Bühne mit einem dezenten Blau im Hintergrund. Licht im Gesicht der Protagonisten? Fehlanzeige. Gefrustet begab ich mich nach den 3 Songs ins Publikum und was sehe ich da? Beim 4. Song hat der Lichtmann tatsächlich den Spot fürs gelbe Licht gefunden und Simon Neil & Co wurden perfekt ausgeleuchtet. Auch im weiteren Verlauf gab es zum Großteil mehr Licht als bei den ersten Songs (auch beim 1. Song soll es nicht besser gewesen sein, hab ich mir sagen lassen). Wenn das keine Schikane ist, dann weiß ich auch nicht. Und das war diese Woche (und auch sonst) nicht das erste Mal, wie der Eingangssatz verrät. weiter lesen











