Neue Fotos: Mumford & Sons

Man kann sich ja sicher vorstellen, dass einem nach über 250 Konzerten und Festivals nicht mehr jedes Konzert vom Hocker haut. So richtig schlecht ist zwar selten eines, aber so richtig gut – dafür bedarf es schon mehr als einfach das Set runterzuspielen.

Das Konzert von Mumford & Sons, vor ein paar Wochen im Molotow, war wieder eines, was das Prädikat „sehr gut“ verdient hat. Die Ausgangslage war schon gut: ein tolles Album im Gepäck (ganz sicher unter den Top 10 in meinen Jahrescharts) und dann auch noch in meinem absoluten Lieblingsclub, dem Molotow.

Besonders machte das Konzert aber das Publikum. Der Laden war ausverkauft, somit leider auch sehr eng und heiß, dafür aber das Publikum durch und durch Fan. Erlebt man bei so kleinen Konzerten ja eher selten. Es wurde nahezu jede Zeile mitgesungen und die Stimmung war bombastisch. Was von der Band auch honoriert wurde. Wir wären das disziplinierteste Publikum auf der Tour gewesen: ruhig, wenn man ruhig sein sollte und laut wenn man laut sein darf.

Aber nicht nur das Publikum war toll, die Band setzte noch mal einen oben drauf. So viel Spielfreude sieht man selten. Zudem wechselten sie immer mal die Instrumente (die sehr vielseitig sind, u.a. ist auch ein Kontrabass und ein Banjo mit dabei). Das Schlagzeug blieb meist unbesetzt, wurde aber während des Konzert reihum von fast jedem Mitglied einmal gespielt. Wie, sonst kein Schlagzeug? Na ja, nicht ganz. Sänger Marcus Mumford spielte neben der Gitarre noch mit den Füßen wahlweise eine Bassdrum oder eine Kickdrum mit einem angekoppelten Tamburin. Sehr stylisch.

Mumford & Sons ist wirklich eine herrlich sympathische Band mit Dauergrinsen auf dem Gesicht und einer bezaubernden Art. Banjo-Spieler Winston Marshall (aka Country Winston) präsentierte auch stolz seine Deutschkenntnisse wie „Ich liebe deutsche Fräuleins“.

Und super für mich: irgendwer hat das Licht über Sänger Marcus Mumford angeknipst. So hat das Fotografieren wieder mal richtig Spaß gemacht. Das Ergebnis gibt es hier zu sehen. Die Setlist dort.

Mumford & Sons live in Hamburg Mumford & Sons live in Hamburg Mumford & Sons live in Hamburg Mumford & Sons live in Hamburg Mumford & Sons live in Hamburg
Mumford & Sons live in Hamburg

PS: Sorry für das lange Warten auf die Fotos! Dafür gibt’s diesmal eine größere Auswahl an Fotos :) .

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Danke G.Ott!

Ich finde, dafür kann man auch mal eine Placebo-Akkreditierung sausen lassen (wäre am selben Tag gewesen) … Es geht um das Konzert von Kettcar in den Fliegenden Bauten am 10. November 2009, mit Streichern und so. Dieses wurde aufgezeichnet und wird auf CD erscheinen. Das Tolle: ein Foto von mir hat’s ins Booklet geschafft, trotz meiner 3-Songs-Beschränkung. Und zwar das von Reimer. Noch besser als die Welt! Danke Rainer G.Ott von GHVC :) ! Das Album wird übrigens am 22.01. erscheinen. Und ratet mal wer’s kaum abwarten kann …

Deshalb konnte ich die Fotos bisher auch nicht veröffentlichen. Aber hier sind sie nun. Klick mich. Aber nicht zu viel erwarten, mit dem Ergebnis bin ich nicht so richtig zufrieden. Das hier ist das besagte Foto:

Kettcar akustisch @ Fliegende Bauten

zur Einstimmung schon mal das Video zum Konzert. Auch noch das heißgeliebte “Money left to burn”. Herrlich.

Kettcar – Money left to burn (Akustisch mit Streichern) from Grand Hotel van Cleef on Vimeo.

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Linktipp: Brennweitenvergleich

Ich hab lange nichts von mir hören lassen, I know. Erst der Stress, dann der Urlaub, dann krank (ich bin auf dem Weg der Besserung, danke ;) ). Irgendwas ist ja immer. Aber erstmal noch frohes Neues euch allen. Darf man doch noch sagen, oder? Ich hab auch viele gute Vorsätze für dieses Jahr. Z. B. mehr Sport, mal wieder meine ungehörte Musik etwas “abarbeiten” (ich bin mir sicher da gibt’s noch viel Material für Musiktipps der Woche … ähm ja, die kommen dann jetzt auch wieder in einer erhöhten Regelmäßigkeit. Noch so ein Vorsatz :) ), dafür weniger Konzerte (ja, ich versuchs zumindest :D ). Irgendwo muss die Zeit ja herkommen. Ein guter Vorsatz wäre auch eine schicke Porträtlinse, wie das 85 mm oder das 135 mm. Wo wir auch schon beim Linktipp für alle mitlesenden Fotofreunde wären. Ein Brennweitenvergleich von 19 mm (was aber unnatürlich verzerrt aussieht, also ich habe auch schon Porträts bei 18 mm aufgenommen und die sahen nicht so aus …) bis 350 mm. Beeindruckend. Macht man so ja auch nicht in der Praxis, also mal schön zu sehen :) .

Here you go.

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