Setlist der Woche: Dear Reader

Wenn ich es schon nicht zum Musiktipp der Woche geschafft habe (war zeitlich wegen des Reeperbahnfestivals einfach nicht möglich), eben an dieser Stelle die Setlist der Woche. Die kommt von den unglaublich sympathischen Dear Reader aus Südafrika von ihrem Gig beim Reeperbahnfestival. Ist sie nicht putzig mit all den Zeichnungen?

Dear Reader @ Reeperbahnfestival 2009

So nebenbei: das Konzert war auch toll, ein schöner Abschluss zum Festival. Konnte es leider nicht so sehr genießen wie im Frühjahr, da drei Tage Festival+Fotografieren doch ganz schön an einem zehren (und an 2 Tagen davon noch einen normalen Arbeitstag dazu). Aber toll sind sie trotzdem gewesen. Am Ende gabs noch eine Zu-zugabe, weil das Publikum sie einfach nicht gehen ließ. Wie der Song heißt, weiß ich nicht, aber viel Text hatte er nicht. immerzu “yeah, yeah, yeah” ;) . War außerdem ein Song, den sie sonst nie spielen. Das Repertoire war nämlich mit dem normalen Set schon abgedeckt :) . Und so sehen Dear Reader, bzw. die Sängerin aus:

Dear Reader @ Reeperbahnfestival 2009

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Linktipp: Löwe vs. Büffel

Man kennt sie ja, die Tiervideos, wo Tier A Tier B erlegt. Doch dieses ist etwas besonderes. Gefilmt von einem Amateur im Krüger Nationalpark. Und hat fast schon Kurzfilm-Kino-Qualität. Nein, natürlich nicht wegen des Bildes, das ist so berauschend nicht. Aber der Film ist spannend, vor allem durch seine Wendungen und dazu noch ungeschnitten. Von solchen Szenen träumt so mancher Wildlife-Fotograf/Filmemacher. Und das Drehbuch hat allein die Natur geschrieben. Viel Spaß beim Gucken:

Credits: Jason Schlosberg

weitere Infos: www.battleatkruger.com

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Erste Früchte …

Was für ein toller Tag. Schönes Wetter, in der Post ein paar neue Platten aus England  und ein Paket aus den Niederlanden. Der Inhalt: 2 Ausgaben einer Zeitschrift. Darauf wartete ich schon lange. Vor ein paar Monaten kam eine Anfrage von Audrey, einem Mädel aus den Niederlanden, wegen ein paar Molotow-Fotos von mir. Nach einigem Hin und Her (inkl. dem üblichen “urgent”, wo ich doch selbst gerade im Stress versank – das war noch in einer konzertreichen Phase im Frühjahr -) hatte ich längere Zeit nichts mehr von ihr gehört.

Die Zeitschrift bzw. eigentlich ist es eher ein Katalog, um die es sich dreht, heißt “Rock ‘N’ Roll Highschool” und ist an Leute aus der Musikbranche und Bands gerichtet. Sie erscheint 1 mal jährlich und ist in englischer Sprache gehalten. Kann man sich auch hier bestellen. Der Titel klingt jetzt eher wie ‘ne Schülerzeitung, dabei ist es aber ein seriöses Magazin. Ziemlich interessant für Musikfreaks wie mich. Z. B. gibt es auch einen Artikel was für Kosten auf einen zukommen wenn man eine Tour plant. Oder es werden die wichtigsten europäischen Länder zum Touren vorgestellt (Deutschland soll dabei das wichtigste sein!). Oder das deutsche Label Tiefdruck Musik. Oder Musikberufe. Oder DIY-Management/Promotion. Oder Festivals, oder oder oder. Und mittendrin eben ein Artikel über das Molotow.

Rock 'N' Roll Highschool Mag Rock 'N' Roll Highschool Mag

Der 4-seitige Artikel ist eine einzige Lobhudelei an meinen Lieblingsclub. 2 Fotos sind von mir drin – leider noch mit der noisy D50 gemacht. Vorgabe war, dass das Molotow-Logo zu sehen ist, deshalb kamen viele gute Fotos nicht in Betracht (am Ende war dann nur 1 mit Molotow-Logo drin, tss). Leider waren die Fotos aus der D50 auch noch zu klein und mussten so größer gezogen werden (was ich bis heute nicht ganz verstehe, denn sie hatte immerhin auch 6 Mpx, aber naja), weshalb sie ziemlich pixelig aussehen (zumindest das Große auf der 1. Seite). 2 weitere Fotos sollten ursprünglich noch von mir erscheinen, die aus selbigen Grund leider gekippt wurden. Hier der Artikel: Seite 1/2, Seite 3/4. Und hier gehts nochmal direkt zu den Flickr-Bildern: Iglu and Hartly und The Black Box Revelation.

Trotzdem: schöner Einstand in den Printmedien, danke Audrey! Ist schon toll seinen Namen mal in einer Zeitschrift zu lesen und dann auch noch mit Fotos meines Lieblingsclubs :D . Ein paar schönere Fotos wären mir nur lieber gewesen, aber ich will mich nicht beschweren.

PS: Liebe Visions, I’m ready ;) .

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Linktipp: Daytrotter Sessions

Kennt ihr die Daytrotter Sessions? Man liest von ihnen hier und da. Vorrangig treten dort Bands/Künstler der ruhigeren Gangart an, aber z. B. auch Bands wie Trail of Dead oder Cursive. Oder Indie-Pop-Darlings wie die Maccabees, Tokyo Police Club oder Black Kids.

Und das beste: Man kann sich alle Songs (sind meist 4-5 pro Session) für lau runterladen! Bei 1 Session pro Tag in über 3 Jahren kam da einiges zusammen (genauer: 700 Stück, ja richtig: anfangs noch nicht täglich ;) ). Um noch ein paar Namen zu nennen: The National, Ra Ra Riot, The Thermals, Death Cab For Cutie, The Magic Numbers, Maritime, The Dodos, White Lies, Wye Oak, Two Gallants, White Denim, Rogue Wave, The Coast, Port O’Brien, Blitzen Trapper, The Cave Singers, Cut Off Your Hands, Born Ruffians, Yeasayer, Of Montreal, Black Lips, Phantom Planet, Adam Green, Bon Iver, Foals, … Einige Bands kamen sogar mehrmals. Gespielt wird übrigens nicht nur akustisch, sondern gern auch angestöpselt. Es gibt so viel zu entdecken, hin da!

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Neue Fotos: Chuck Ragan

Toll wars, heiß wars und folgende Fotos sind bei rumgekommen: klick mich. Wie, was, wo, wer? Na Chuck Ragan (Ex-oder doch wieder?-Hot Water Music-Mann und seit einiger Zeit zum Folkie mutiert) im Molotow vergangene Woche. Immer wieder ein Genuss.

Chuck Ragan live in Hamburg 2009 Chuck Ragan live in Hamburg 2009 Chuck Ragan live in Hamburg 2009 Chuck Ragan live in Hamburg 2009 Chuck Ragan live in Hamburg 2009

Chuck Ragan live in Hamburg 2009

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Me at work part 2

Dieser Herr hat mich beim Highfield erkannt und fotografiert (auch wenn ich mich nur schwach erinnern kann). Natürlich beim Essen erwischt, war ja klar. Aber muss ja auch mal sein. Der Hot Dog war übrigens lecker wie immer. Hot Dog und Crepes gehören für mich einfach zum Festival dazu wie Bands und ganz viel Spaaaß. BTW: das nächste Festival steht vor der Tür: das Reeperbahnfestival. Endlich wieder. Indoorfestivals sind eine tolle Sache. Wenn auch ohne Hot Dogs. Wobei, die gäbe es auf der Reeperbahn auch ;) . Wie auch immer, here it is:

Me @ Highfield 2009

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Musiktipp der Woche: Bombay Bicycle Club

Mal wieder eine Band, die ich zunächst toll fand, aber dann wieder aus den Augen verloren hatte. Entdeckt irgendwann letztes Jahr und dann vor ein paar Wochen die Bestätigung fürs Highfield *jubel*.

Bombay Bicycle Club machen klassischen Indie-Pop und kommen von der Insel, wie soll’s auch anders sein. Musikalisch erfinden sie die Welt zwar nicht neu, aber ihre Nummern klingen wunderbar frisch und tanzbar. „Evening Morning“ ist gar eine kleine Hymne für mich. Der Song steigert sich so schön. Gesanglich und musikalisch erinnert der Song sogar ein bisschen an die Editors oder Interpol, wenn auch etwas poppiger.

Weitere Highlights: „Always Like This“, „Open House“, „Pedestal“ uvm.

Das Set beim Highfield dauerte leider nur 20 min, war dafür aber umso toller. Meine absolute Empfehlung an euch :) !

Also wer auf Bands alá The Kooks, The Cribs, The Films, The Pigeon Detectives oder die Wombats steht, sollte hier mal reinhören.

Ein Album „I Had The Blues But I Shook Them Loose“ ist im Juli erschienen. Außerdem gibt es ein paar schöne Singles und EPs (z.B. “Dust on the Ground” oder “The Boy I Used To Be”).

Bombay Bicycle Club @ Highfield Festival 2009
Bombay Bicycle Club beim Highfield 2009

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Setlist: Muff Potter Bremen

Mal wieder eine Setlist. Diesmal: Muff Potter im Bremer Schlachthof, 12.09.2009:

Alles war schön (in einer langsamen Version)
Alles nur geklaut
Wunschkonzert
Sie Tippen Irre Auf Deinen Möbeln
Blitzkredit Bop
Bis zum Mond (juchhu)
Gute Aussicht
Wir sitzen so vorm Molotow (juchhuuuu!)
Fotoautomat
22 Gleise
Wenn dann das hier
Niemand Will Den Hund Begraben
Unkaputtbar (juchhuu!)
Die Guten
Den Haag
Steady Fremdkörper

Zugaben:
Ich & So
Born blöd
Elend #16

100 Kilo (juchhuuu!) inkl. kurzem Fight for your right-cover
Kleine Welt (kurz angespielt)

Muff Potter Setlist Bremen

Wie man unschwer an der Anzahl der “juchhus” erkennen kann wurde ansonsten wieder viel neueres gespielt. “Take a run …”, “Placebo Domingo” oder “Los Stop Schade” wären mal wieder toll gewesen. Naja und noch viel mehr, aber die “Heute wird gewonnen” und “Bordsteinkantengeschichten”-Zeiten sind halt vorbei :( .

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Impression: Wye Oak

Weil in letzter Zeit so wenig von mir kam, hier mal eine Impression vom gestrigen Abend im Molotow. Komme leider gerade mal wieder mit den Fotos nicht nach, deshalb erstmal nur ein Vorabfoto. War ein schöner Abend. Zum Glück nicht ganz so heiß wie am Vorabend an gleicher Stelle bei Chuck Ragan.

Bei dem Act, weshalb ich eigentlich gekommen war: The Dodos, hat leider irgendwer das Licht ausgeknipst. Schade, das Licht war so schön hell bei Wye Oak. Naja, man kann nicht alles haben. Hier also einer der seltenen Momente, wo die Sängerin von Wye Oak die Augen mal geöffnet hatte:

Wye Oak live in Hamburg

Wye Oak, Molotow, 10.09.2009

PS: Morgen gehts dann nach Bremen zu Muff Potter. Die letzte Show vor der Abschiedstournee im Dezember *schnief*. Fotos folgen.

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Das darf nicht! Das Clubsterben geht weiter …

Mit Schrecken musste ich gerade folgende Hiobsbotschaft lesen: Mein geliebtes Molotow ist mal wieder bedroht. 2012 soll es geschlossen und durch ein Hotel/Brauhaus ersetzt werden, vermutlich sind mehrere Häuser betroffen. Nein, das darf doch nicht sein! Das Molotow ist einmalig und kein anderer Club kann diese Atmosphäre ersetzen. Da muss wohl mal wieder die Rettet-das-Molotow-Aktion entmottet werden. Ob das gegen Kapitalismus hilft? Ich fürchte nein, schon zu viele Clubs mussten schließen. Immerhin konnte die Prinzenbar/Docks gerettet werden. Also ein Versuch ist es wert. Felix, Niklas?

Molotow

Außerdem sind die Kneipen/Clubs unter der Sternbrücke in Gefahr. Die Bahn (sprich der Eigentümer) möchte modernisieren und somit müssen Ende des Jahres Waagenbau, Fundbureau und die Astrastube weichen. Schade, gerade dort fanden immer Kleinstkonzerte und Insidertipps statt. Hier kann man an einer Petition teilnehmen. Bitte tut das, auch wenn ihr keine Hamburger seid. Tut es für die gute Sache, tut auch nicht weh und kostet nur ein paar Sekunden eurer Lebenszeit ;) . Danke! Und danach Molotow retten.

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(C) 2006 - 2010 Doreen Reichmann. Alle Rechte beim Autor. Fremde Fotos sind namentlich gekennzeichnet.
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